Der Großspitz

Der Großspitz gehört zu den ältesten Hunderassen in unserem Breitengrad,

inzwischen steht er leider auf der "roten Liste"vom Aussterben bedrohter Tiere.

Großspitze gibt es in weiß, schwarz und braun.

Seine Größe beträgt ca. 42 - 50cm,

Gewicht: 12-20kg.

Durchschnittliche Lebenserwartung: 14 - 18 Jahre

 

Unsere Erfahrung mit dem Großspitz:

 

Das Verhalten - und Charakterwesen

 

Der Gr0ßspitz ist sehr gelehrig, er lernt sehr schnell und ist immer bereit für was Neues.

Wir besuchten mit unseren Hunden die Welpenschule und im Anschluss den Anfängerkurs und den Fortgeschrittenenkurs.

Danach machte ich mit unserem Eiven 1,5 Jahre lang Obedience, wo wir alle Vorrausetzungen erreichten, die für die Begleithundeprüfung erforderlich sind.

Im Moment mache ich aber mit beiden Hunden Agility, da es mir und den Hunden mehr Spaß und Abwechslung bringt.

Diese Hunde haben sehr viel Potential, wobei es egal ist, ob man nun sportlich sein will oder eher andere Aktivitäten machen möchte. Das Wichtigste für diese Rasse ist eh das Zusammensein mit seiner Familie. Es spielt für den Hund keine wesentliche Rolle, was er tut, für ihn ist es nur wichtig in der Nähe der Familie zu sein, denn Spitze sind außergewöhnlich anhänglich und sehr kinderlieb!

Diesen Hunden sagt man leider immer noch nach, sie seien Kläffer und falsch.

Zum Thema Kläffen kann ich nur sagen, es sind gute Wächter und melden zuverlässig. Das Wachen liegt ihnen im Blut! Da bei uns sehr viel Bewegung im Haus ist, muss ich mich immer wieder wundern. Sie kennen alle Geräusche und unterscheiden Familie, Besuch und Fremde und ich weiss genau, wenn gebellt wird: "Das sind Fremde"!

Wir haben unseren Hunden auch die Komandos: "laut und ruhig" beigebracht, somit können wir das Bellen auch jederzeit stoppen. Wir müssen immer wieder feststellen, dass andere Hunde in der Umgebung viel mehr bellen als unsere Hunde.

Spitze seien falsch, sagt man ihnen leider auch nach, wobei das nach m.M. ein totaler Irrglaube ist. Dieses Vorurteil kommt m.E. aus der Zeit, wo Hunde an der Kette gehalten und auch geärgert wurden.

Sie sind Fremden gegenüber erst mal misstrauisch, aber wenn Frauchen das Ok findet, werden sie auch freudig begrüßt. Diese Eigenschaft finden wir in der heutigen Zeit sehr vorteilhaft, und ich muss mir keine Sorgen machen, dass mich jemand ungewollt anmacht und belästigt.

Zur Fellpflege: Spitze haben ein sehr pflegeleichtes Fell, es ist nahezu selbstreinigend. Das bedeutet wenn sie zB. mal nass und vom Buddeln voller Erde sind, fällt nach dem Trocknen der ganze Schmutz von selbst ab. Sie haben Unterwolle und haaren auch im Frühjahr ab. In dieser Zeit sollte man sie öfter mal bürsten. Wir bürsten sie dann 1-2 Mal pro Woche, ansonsten oft wochenlang nicht. Die Unterwolle, die während des  Abhaarens abgeworfen wird, ist in der Wohnung sehr leicht zu entfernen, da es sich nicht um einzelne Haare handelt sondern sich eher wie "Wollmäuse"am Boden oder in den Ecken sammelt.

Es ist unbedingt erwähnenswert, dass Spitze, auch wenn sie nass sind, nicht stinken, bzw. kaum einen eigenen Geruch haben. Das finden wir sehr angenehm; ich kenne es auch ganz anders von anderen Hunden!

Nun noch zur Gesundheit des Großspitzes: Ich glaube sagen zu können, der Großspitz ist einer der gesündesten Hunderassen, die es gibt! Er sind sehr robust und witterungsunempfindlich, kaltes uns nasses Wetter macht ihnen -dank der Unterwolle- nichts aus!

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